Inflationsausgleichsprämie und rund 10 Prozent mehr Gehalt für Ärzt*innen

Nach konstruktiven Verhandlungen zwischen Marburger Bund und DRK Kliniken Berlin konnte eine Tarifeinigung für ärztliche Beschäftigte erzielt werden. Diese sieht neben einer Inflationsausgleichsprämie lineare Tarifsteigerungen in drei Schritten sowie Verbesserungen bei der Vergütung von Bereitschaftsdiensten und für kurzfristiges Einspringen vor.

„Trotz des angespannten wirtschaftlichen Umfelds ist uns ein Kompromiss gelungen, der für die ärztlichen Beschäftigten eine spürbare Verbesserung bedeutet,“ erklärt Dr. Christian Friese, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin. „Mit einer linearen Tarifsteigerung von rund 10 Prozent und weiteren Vergünstigungen bleiben wir einer der attraktivsten Arbeitgeber für Ärztinnen und Ärzte in der Hauptstadt.“

Die Tarifeinigung sieht u.a. vor:

  • Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 2.200 Euro (für Teilzeitkräfte, bzw. Ein- und Austritte anteilig) im Dezember 2023
  • Die Tabellen werden in drei Schritten erhöht: am 1. Januar 2024 um 4,00 Prozent, am 1. Oktober 2024 um weitere 3,00 Prozent, am 1. Januar 2025 um weitere 2,75 Prozent
  • Verkürzte Zeiten bei den Stufensteigerungen der Fachärztinnen und Fachärzte
  • Extra-Vergütungen für kurzfristiges Einspringen
  • Die Vergütung für Bereitschaftsdienste steigt ebenfalls, teilweise um bis zu 20 Prozentpunkte

Der Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. Juli 2023 in Kraft und hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten.

Maja_Schaefer, am 20. November 2023
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