Wohin will Christopher mit seinen Laufschuhen?

Als Christopher, unser Clinical AI und Data Manager, einen persönlichen Gegenstand für das Fotoshooting unserer Arbeitgeberkampagne „Du bedeutest uns etwas – so wie Du bist“ auswählen musste, wusste er nicht, wo er anfangen sollte. Es gibt vieles, was ihn ausmacht, von Reiseandenken über Bücher bis hin zu seinem Laufequipment. Warum sich Chris letztlich für seine Laufschuhe entschieden hat, erfährst Du hier.

Wieso hast Du Dich für Deine Laufschuhe entschieden?

Da ich wirklich viele Gegenstände in meiner Wohnung habe, die mir persönlich sehr viel bedeuten, fiel mir die Entscheidung anfangs ziemlich schwer. Deshalb habe ich einfach alles einmal auf den Tisch gelegt und überlegt, was mich am besten beschreibt. Am Ende sind es meine Laufschuhe geworden, weil sie etwas repräsentieren, das mich schon mein ganzes Leben lang begleitet.

Ich war schon als Kind sehr aktiv, habe früh mit Leichtathletik angefangen und war eigentlich immer gerne in Bewegung. Die Leidenschaft für das Laufen ist mir während der Jugendzeit zwar etwas verloren gegangen, aber ich habe sie als Erwachsener umso stärker zurückgewonnen. Außerdem haben meine Laufschuhe für mich eine besondere Bedeutung, da ich mit ihnen als Trail-Schuhe wirklich über jedes Gelände laufen kann, egal ob durch die Stadt oder draußen im Wald abseits der Wege. Genau diese Flexibilität mag ich total, weil sie perfekt zu mir passt.

Welche Bedeutung hat das Laufen für Deinen heutigen Alltag?

Heute geht es mir beim Laufen um viel mehr als nur darum, mich körperlich fit zu halten. Es ist mein Ausgleich zum Beruf und gibt mir die Möglichkeit, meinen Kopf nach der Arbeit freizubekommen. Danach habe ich direkt wieder Energie für neue Ideen, eigene Projekte oder einfach für Zeit mit Freund*innen und Familie.

Ich treibe etwa sechs Mal pro Woche Sport, gehe mindestens drei Mal laufen, meistens um die zehn Kilometer. Das gehört für mich fest dazu, und ich kann dabei meine Grenzen bei spannenden Events wie HYROX, einem Fitnesswettkampf, bei dem Laufen sowie Kraft- und Ausdauerübungen in einer festen Reihenfolge kombiniert werden, oder einem Halbmarathon immer wieder neu austesten.

Welche Aufgabe hast Du bei den DRK Kliniken Berlin?

Ich arbeite als Clinical AI und Data Manager und sorge dafür, dass medizinische Daten sinnvoll genutzt werden und KI-Anwendungen sicher in die klinischen Abläufe integriert und weiterentwickelt werden.

Mein Ziel ist es, die Patientenversorgung zu verbessern und die Arbeitsabläufe für Mitarbeitende einfacher, effizienter und vor allem digital zu gestalten. Mir ist wichtig, dass wir diese Technologien sinnvoll nutzen, um nicht nur unseren Patient*innen, sondern auch Mitarbeitenden einen echten Mehrwert zu bieten. Viele Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen kommen inzwischen sogar proaktiv auf mich zu, darunter zum Beispiel die Personalabteilung oder auch Ärzt*innen. Aktuell arbeite ich zum Beispiel mit dem Recruiting-Team an einem Projekt, bei dem wir einen KI-gestützten Chatbot entwickeln, der den Bewerbungsprozess für das Team vereinfachen soll.

Künstliche Intelligenz (KI) im Krankenhaus … Klingt schon etwas exotisch.

Da haben sicher einige Menschen Fragezeichen im Kopf. 😉
Viele denken bei KI im Krankenhaus zunächst an Zukunftsmusik oder an eine komplizierte Technik, die schwer greifbar ist. In der Praxis ist es aber viel näher am Alltag und bietet den DRK Kliniken Berlin klare Vorteile.

Hier ein Beispiel aus der Radiologie: Ärzt*innen schauen sich einen Befund an und sehen direkt Indikatoren für bestimmte Erkrankungen. Ein KI-Modell kann hierbei unterstützen, indem neben der Hauptdiagnose auch mögliche Nebendiagnosen angezeigt werden, inklusive einer Erklärung, wie das KI-Modell zu dieser Einschätzung kommt. Die Ärzt*innen bleiben somit in der entscheidenden Rolle, die Diagnose zu stellen, werden aber durch einen datengetriebenen Prozess unterstützt und sehen durch das Modell idealerweise mehr, als mit dem bloßen Auge ersichtlich ist.

Ich habe die Radiologie jedoch nur als Beispiel gewählt, weil es anschaulich ist und man sich gut etwas darunter vorstellen kann. Es ist allerdings nur eines von vielen Beispielen, in denen wir KI verantwortungsbewusst und sicher einsetzen können.

In früheren Projekten habe ich unter anderem Apps für ambulante Pflegedienste entwickelt sowie Modelle zur Krankheitsvorhersage bei einer Krankenkasse umgesetzt.

Was reizt Dich besonders an Deiner Arbeit?

Der Einsatz von Technologie im Gesundheitswesen ist für mich ein echtes Herzensthema, gerade weil wir damit Arbeitsprozesse und somit die Patientenversorgung optimieren können.

Außerdem bin ich besonders glücklich darüber, dass mir die DRK Kliniken Berlin die Möglichkeit geben, dieses Thema mit viel Entscheidungsspielraum voranzutreiben. Schon in den ersten Gesprächen habe ich gemerkt, dass meine Visionen zu den Vorstellungen der DRK Kliniken Berlin passen. Ich sehe hier ein großes Potenzial, etwas Großartiges umzusetzen.

Du willst wie Chris das Gesundheitswesen mit innovativen IT-Lösungen voranbringen? Dann bewirb Dich jetzt als Informatiker*in bei den DRK Kliniken Berlin!

Maximilian Dachner, am 28. April 2026
IT, Kampagne, Kommunikation
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