Ein Jahr voller Erinnerungen: Unsere Freiwilligen sagen „Tschüss“

Im Juni haben wir unsere Freiwilligen verabschiedet, die im Herbst 2025 ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der DRK Schwesternschaft Berlin e.V. begonnen haben. Zum Abschluss wartete noch einmal eine abwechslungsreiche Abschlusswoche mit spannenden Ausflügen, inspirierenden Gesprächen und vielen gemeinsamen Erinnerungen auf sie.

Montag: Auf Zeitreise in den Beelitzer Heilstätten

Zum Auftakt ging es in die historischen Beelitzer Heilstätten. Zwischen beeindruckenden Gebäuden, verlassenen Stationen und überwucherter Natur konnten unsere Freiwilligen in die Geschichte eintauchen. Besonders spannend waren die Führungen durch das ehemalige Alpenhaus und die Alte Chirurgie. Den Abschluss bildete der Baumkronenpfad mit einem tollen Blick über das Gelände.

Dienstag: Ein Abenteuer mit vierbeinigen Lebensrettern

Am nächsten Tag wartete schon das nächste Highlight: die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Berlin-Zentrum. Unsere FSJler*innen erfuhren hier, wie Rettungshunde ausgebildet werden, welche Einsätze sie meistern und wie eng Mensch und Hund dabei zusammenarbeiten. Mit ihren beeindruckenden Spürnasen können die Hunde zum Beispiel Vermisste aufspüren und Menschen in Notsituationen helfen. Natürlich blieb trotz der vielen spannenden Einblicke auch noch Zeit zum Streicheln, Kuscheln und für viele Erinnerungsfotos.

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Mittwoch: Ein Blick auf die Pflege von morgen

Unter dem Motto „Zukunft der Pflege – Chance oder Krise?“ drehte sich am dritten Bildungstag alles um die Pflege von morgen. Juliane, unsere Leiterin für Pflegeentwicklung, gab unseren Freiwilligen spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Berufs. Anschließend stellte Pflegefachfrau Madeline Calvelage ihr Buch „Unser Beruf ist nicht das Problem – es sind die Umstände“ vor, das als Vorlage für den Film „Heldin“ diente. Gemeinsam wurde über Chancen, Herausforderungen und Perspektiven in der Pflege diskutiert. Den Abschluss des Tages bildete der gemeinsame Kinobesuch im Zeiss-Großplanetarium, wo „Heldin“ weitere Denkanstöße lieferte.

Donnerstag: Zwischen Geschichte und Natur in Potsdam

Ein weiterer Ausflug führte unsere Freiwilligen nach Potsdam. Gemeinsam erkundeten sie den Park Sanssouci und das beeindruckende Neue Palais. Zwischen historischen Sälen, weitläufigen Gärten und schattigen Plätzen entstanden bei sonnigem Wetter viele schöne Gespräche und Erinnerungen.

Freitag: Zeit für den Abschied

Am Ende der Woche hieß es Abschied nehmen. Bei gemeinsamen Reflexionsrunden, einem Picknick, Schwedenschach und Riesenjenga blickten unsere Freiwilligen auf ihr Jahr zurück. Während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres haben sie nicht nur den Klinikalltag kennengelernt und wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt. Sie sind persönlich gewachsen, haben neue Freundschaften geschlossen und viele Erinnerungen mitgenommen. Nun beginnt für sie der nächste Lebensabschnitt und wir wünschen ihnen dafür alles Gute.

Maximilian Dachner, am 30. Juli 2026
Ausbildung, FSJ
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