“Kein Tag bei uns ist gleich”: Florian, Schlosser bei den DRK Kliniken Berlin Westend

Florian ist gelernter Metallbauer. Da er gerne viel Zeit am PC verbringt, wusste er gleich, dass er einen Beruf mit viel Bewegung zum Ausgleich erlernen will. Heute arbeitet er am Standort Westend als Schlosser und hat kürzlich seine Probezeit bei uns bestanden. Und obwohl er lieber einen Bogen um Blut und Spritzen macht, kann er sich gerade keinen besseren Arbeitsplatz als im Krankenhausumfeld der DRK Kliniken Berlin vorstellen. Warum das so ist, erfährst Du im Interview.

Wie bist Du auf die DRK Kliniken Berlin aufmerksam geworden?

Durch einen Tipp aus meinem Umfeld. Ich war zu der Zeit auf Jobsuche und dachte, ich versuche es mal mit einer Bewerbung. Der Standort Westend ist von meinem Wohnort aus gut erreichbar und da habe ich mir gedacht: Warum nicht mal ein Krankenhaus als Arbeitsplatz?

Im ersten Anlauf hat es leider nicht geklappt, weshalb ich mich für eine andere Stelle entschied. Dort habe ich allerdings keine langfristige Perspektive für mich gesehen. Dann war wieder eine Stelle bei den DRK Kliniken Berlin ausgeschrieben und ich habe es noch einmal mit einer Bewerbung probiert. Das konstante Dranbleiben hat sich für mich bezahlt gemacht. Als mir gesagt wurde, dass ich als Schlosser anfangen kann, war das wirklich ein toller Moment für mich!

Womit haben Dich die DRK Kliniken Berlin überzeugt?

Vor allem mit dem wirklich sehr witzigen und empathischen Handwerkerteam, in das ich mich sehr gut eingelebt habe. Ich habe schnell bemerkt, dass meine Kolleg*innen aus den verschiedenen Gewerken sehr zufrieden hier sind und gerne bei den DRK Kliniken Berlin arbeiten. Das macht wirklich Spaß, die Stimmung in der Werkstatt ist sehr locker und wir begegnen uns alle auf Augenhöhe.

Außerdem ist es ein sehr freies Arbeiten, da wir Handwerker*innen eigenständig auf dem Klinikgelände unterwegs sind und uns je nach Gewerk, um die eingegangenen Aufträge kümmern. Wir können selbst Input geben. Ich überlege mir zum Beispiel, wie ich eine Aufgaben lösen will, und setze sie nach kurzer Absprache eigenständig um. Wenn alles klappt, ist es super. Wenn nicht, setzt man sich im Team zusammen und findet gemeinsam eine Lösung. Man kann schon sehr frei handeln und das schätze ich auch.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Natürlich gibt es eine Grundstruktur, aber kein Arbeitstag ist bei uns gleich. Morgens starten wir mit einem Teammeeting in den Tag und besprechen die anstehenden Aufträge. Es gibt Tage, an denen ich mit einem Kollegen unterwegs bin und Tage, an denen wir uns kaum sehen. Je nachdem, was anliegt.

Letztens habe ich zum Beispiel den ganzen Tag selbstständig an allen Feuerschutztüren eines Gebäudes neue Halter angebracht. Diese Mischung aus Teamarbeit und eigenständigem Arbeiten gefällt mir besonders gut. Grundsätzlich gilt im Krankenhaus: Hier gibt es immer etwas zu tun. Und das macht die Arbeit so abwechslungsreich.

Was gefällt Dir noch?

Super interessant finde ich auch, dass ich hier Einblicke in andere Handwerksbereiche bekomme. Es ist immer spannend zu sehen, was Kolleg*innen aus anderen Fachgewerken machen. Da ich künftig auch Bereitschaftsdienste übernehmen möchte, muss ich mich natürlich auch mit Dingen auskennen, mit denen ich mich nicht jeden Tag beschäftige.

Beim Bereitschaftsdienst wird man im Notfall auch nachts angerufen und muss dann schnell vor Ort sein. Es gibt auch extra Schlafmöglichkeiten für uns am Standort, falls Kolleg*innen die Bereitschaft übernehmen, die einen weiteren Arbeitsweg haben.

Aktuell mache ich nur Schneebereitschaft von November bis März und bin dafür alle zwei Wochen abrufbar. Wir sind zwei Teams, die sich abwechseln und uns die Zeiten fair aufteilen. Wenn mal jemand sagt, nächstes Wochenende geht gar nichts, dann finden wir aber immer eine Lösung. Da sind alle wirklich flexibel und hilfsbereit, man kann immer mal tauschen.

Was machst Du, um einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen?

Ich muss sagen, aktuell bin ich arbeitstechnisch so zufrieden wie nie. Um 16:00 Uhr komme ich nach Hause und ab dann gehört die Zeit mir! Sollte auf der Arbeit mal unerwartet ein Problem auftauchen, gehe ich natürlich gerne ans Telefon und versuche, noch etwas gerade zu biegen. Für alles andere haben wir ja unsere Kollegen im Bereitschaftsdienst, die sich um den Rest kümmern.

Glücklicherweise starte ich mit unbelasteten Gedanken in meinen Feierabend. Meine freie Zeit verbringe ich so viel wie möglich mit meiner Freundin. Außerdem liebe ich es, Fahrrad zu fahren und freue mich schon darauf, dass das Wetter wieder mitspielt.

Laila Sengpiel, am 26. März 2026
Allgemein, Handwerk, Westend
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