Oh nein, Fahrrad geklaut! Projektmanager Reinhold bekommt sein Ersatz-Firmenrad

Reinhold ist in der Abteilung für Medizin- und Informationstechnologie teamübergreifend für die Steuerung aktueller Projekte zuständig. Gemeinsam mit der Abteilung macht er unser Unternehmen fit für den digitalen Wandel und hat die zentrale IT-Infrastruktur auf neuestem technischen Stand mit aufgebaut. Außer der Informatik hat der Projektmanager noch eine zweite Leidenschaft: das Fahrradfahren. Sie ist so groß, dass Reinhold gerade das zweite Firmenrad geleast hat!

Ein Ersatz für das geklaute Rad

An diesem windigen Dezembervormittag treffen wir Reinhold auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin Westend. Gleich ist es soweit und er kann sein neues Firmenrad abholen. Der sympathische Lieferant von unserem Partner Company Bike Solution hat das E-Bike schon aus dem Lieferwagen ausgeladen und das Zubehör in einen Beutel gepackt. Mit seiner hellgelben Farbe sieht das Rad wirklich besonders aus.

„Ich bin froh, dass es heute mit der Abholung geklappt hat“, erzählt Reinhold. „Denn das ist ein Ersatz für das Fahrrad, das ich Anfang dieses Jahres geleast habe. Es wurde leider geklaut.“

Mit der Familie durch die Berliner Wälder

Reinhold ist ein echter Drahtesel-Fan. Privat hat er sich schon von ein paar Jahren ein Sportrad besorgt, das er sehr gerne fährt. Seit sich aber seine Familie vergrößert hat, wurde die Geschwindigkeit weniger wichtig. Stattdessen haben der Komfort und die Halterungen für Gepäck und Kindersitz an Bedeutung gewonnen.

„Ich bin mit meinem E-Bike sehr zufrieden. Ich wohne nicht weit vom Standort Westend und fahre oft mit dem Rad zur Arbeit. Wenn das Wetter gut ist, macht es echt viel Spaß“, berichtet der Projektmanager.

„Aber dieses neue Fahrrad ist für meine Frau gedacht. Ich hatte schon 2019 das erste E-Bike geleast und wir waren damit so zufrieden, dass wir uns entschieden haben, noch ein zweites über Company Bike Solution zu holen. So können wir Familienausflüge mit unserem Sohn in den Grunewald machen. Er ist noch zu klein, um selbst zu fahren, aber ihm gefällt es, in seinem Kindersitz zu sitzen und die Berliner Wälder zu beobachten. Dieses zweite Rad ist uns nun im Herbst geklaut worden.“

Als Informatiker ins Gesundheitswesen

Doch wie ist Reinhold als Informatiker im Gesundheitswesen gelandet? Schon als Kind hat er gern mit Computern gespielt. Ganz früh hat er sich für die Technik interessiert, die dahintersteckt, und angefangen selbst an den Geräten herumzuschrauben. Er war dabei so talentiert, dass er schon als Teenager in seinem privaten Umfeld als Experte bei PC-Problemen um Unterstützung gebeten wurde.

Die Aufgaben und das positive Feedback aus dem Bekanntenkreis haben Reinhold so viel Spaß gemacht, dass er sich für eine Karriere als Informatiker entschieden hat. Und zwar nicht in einem Start-up, sondern im Gesundheitswesen! Schon seine Ausbildung hat der heutige Projektmanager in einem Krankenhaus absolviert und sich zum IT-Projektleiter weitergebildet. Die Weiterbildung ermöglicht ihm nun, große IT-Projekte zu leiten und umzusetzen.

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Die Unterstützung der Geschäftsführung ist Reinhold sicher

„Ich finde es spannend, auf wie viele verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Bedürfnissen man im Gesundheitswesen trifft. Während meiner Ausbildung war ich mir nicht unbedingt sicher, ob diese Branche langfristig etwas für mich ist“, gesteht Reinhold. „Aber ich habe festgestellt, dass es genug zu tun gibt und es mir große Freude macht, den Mitarbeitenden im Krankenhaus bei der Nutzung der neuen IT zu helfen und zu sehen, dass die Medizin- und Informationstechnologie ihnen die tägliche Arbeit erleichtert. Ich kann wirklich unmittelbar die Erfolge unserer Projekte sehen und freue mich zu hören, dass die Kolleg:innen auf Station jetzt mehr Zeit für die Patient:innen haben, weil sie administrative Aufgaben dank unserer Arbeit schneller erledigen können. Wir verwirklichen aber auch Projekte direkt für Patient:innen. Zum Beispiel haben wir WLAN auf allen Stationen installiert.“

Auf die Frage, ob er sich irgendwann auch mal in einem Start-up oder bei einem großen IT-Dienstleiter ausprobieren will, sagt Reinhold: „Sicherlich haben auch diese Unternehmen ihre Vor- und Nachteile. Ich kann nicht für die ferne Zukunft sprechen, aber ich fühle mich im Moment in den DRK Kliniken Berlin sehr wohl. Ich darf mitgestalten, das Unternehmen technologisch weiterentwickeln und freue mich über das Vertrauen der Geschäftsführung, das wir dabei genießen. So werden wir auch zukünftige Herausforderungen meistern!“

Die (IT-) Herausforderungen im Gesundheitswesen

Wie in jedem Job gibt es auch Schattenseiten in Reinholds Arbeitsalltag, die wir nicht verschweigen wollen: „Manche Entwicklungen und Prozesse dauern im Krankenhaus deutlich länger als in der freien Wirtschaft. Das erfahre ich, wenn ich mit IT-Kolleg:innen aus anderen Branchen rede.

Die gesetzlichen Anforderungen an das Personal und die Systeme kommen bei uns auch manchmal sehr kurzfristig oder sind vage definiert. Da sind wir dann im Zugzwang und müssen Verfahren oder Systeme ohne ausführliche Testphasen einführen. Die ‚Kinderkrankheiten‘, die sie dann manchmal noch haben, führen zu Frust bei den Anwender:innen, den wir in der IT dann abbekommen.“

Doch trotz dieser Hindernisse legt Reinhold anderen Informatiker:innen die Arbeit im Gesundheitswesen ans Herz: „Hier habt ihr die Möglichkeit, die Digitalisierung direkt umzusetzen und mit voranzutreiben. Ihr helft anderen Menschen dabei, in ihrer Arbeit besser zu werden!“

Du möchtest wissen, welche Aufgaben Informatiker:innen bei uns haben? Informiere Dich auf unserer Berufeseite! Dort findest Du auch alle aktuellen Stellenangebote für Informatiker:innen.

Fahrrad geklaut: Was passiert dann?

Nicht alle Informatiker ticken so wie Reinhold. Deshalb sind wir sehr froh, dass er sich für uns als Arbeitgeber entschieden hat, und möchten, dass er sich wohlfühlt. Schön, dass wir ihm mit dem Firmenrad-Angebot helfen konnten! Doch in Berlin werden Fahrräder leider häufiger geklaut. Für Mitarbeitende, die an unserem Firmenradprogramm teilnehmen, ist das aber kein Problem. Die Räder sind versichert und der Ersatz garantiert.

„Ich muss wirklich ein Kompliment an Company Bike Solution aussprechen. Die Firma hat das gestohlene Rad ohne Probleme ersetzt. Es war super einfach zu beantragen und die Bearbeitung ging schnell. Ich war überrascht wie unkompliziert es war“, sagt Reinhold.

Leider war der Fall unseres Projektmanagers keine Ausnahme. „Diebstähle passieren öfter als wir es uns wünschen würden“, erzählt der Lieferant. „Aber manchmal gibt es auch Happy Ends. Nachdem wir mit der Übergabe an Reinhold fertig sind, fahre ich zum Polizeipräsidium, um einige unserer Fahrräder abzuholen. Sie wurden mit anderen gestohlenen Fahrrädern beschlagnahmt, gerade noch rechtzeitig, bevor sie nach Litauen ausgeführt werden konnten!“

Text: DRK Kliniken Berlin / Katarzyna Marek-Pokorny

Maja_Schaefer, am 08. Dezember 2021
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