Sophie arbeitet seit April 2024 im Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie der DRK Kliniken Berlin Köpenick und ist direkt als stellvertretende Abteilungsleitung gestartet. Die neue Verantwortung anzunehmen, fiel ihr anfangs nicht leicht, doch sie ist schnell in ihre Rolle hineingewachsen. Mittlerweile übernimmt sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Dimitri sogar die Abteilungsleitung in dem Bereich.

Wie es wahrscheinlich bei vielen jungen Menschen ist, hatte auch ich keine genaue Vorstellung davon, was ich später beruflich machen möchte. Ich bin eher zufällig in die schulische Ausbildung zur Medizinischen Technologin für Radiologie hineingeschlittert und habe dann in der Ausbildung gemerkt, dass mich das Themenfeld echt interessiert. Als ich ins Berufsleben gestartet bin, wurde mir noch einmal richtig klar, welches breite Spektrum wir abdecken, und ich habe meinen Beruf dadurch wirklich lieben gelernt.
Es war für mich am Anfang tatsächlich etwas herausfordernd. Ich bin nicht nur neu im Unternehmen gestartet, sondern auch direkt als stellvertretende Leitung. Das war ein großer Schritt aber ich habe mich dieser Herausforderung gestellt und kann nun rückblickend sagen, dass ich wirklich stolz auf mich bin, gerade auch in Zusammenarbeit mit meinem Team, das wirklich tolle Arbeit geleistet hat. Ich habe meine Kolleg*innen immer um Feedback gebeten, und das hat mir unglaublich geholfen, die Einarbeitungszeit gut zu meistern und mich gleichzeitig in meiner neuen Rolle zurechtzufinden.
Ich bereue es auf keinen Fall und bin sehr dankbar für die neuen Möglichkeiten, die sich für mich ergeben haben. Ich fühle mich in meiner Position und auch im Team sehr wohl. Besonders schätze ich an meiner Abteilung, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen und viel voneinander lernen können. Es ist wirklich ein tolles Miteinander im Team, und da macht die Arbeit gleich noch mehr Spaß.
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Ich bin, wie bei vorherigen Arbeitsstellen, überwiegend am Röntgen- und CT-Arbeitsplatz eingeteilt. Durch die DRK Kliniken Berlin hat sich mein Tätigkeitsbereich aber noch einmal erweitert. Ich bin jetzt wieder in der Mammografie tätig, durfte mich diesbezüglich weiterbilden und konnte mein Zertifikat „Fachkraft für Mammadiagnostik“ machen.
Manchmal übernehme ich die Anmeldung, das ist für mich auch eine ganz nette Abwechslung. Dazu kommen auch organisatorische Aufgaben durch die Leitungsfunktion. Neben der Teamorganisation sind wir auch verantwortlich für die Geräte. Sollte etwas nicht funktionieren, müssen wir uns darum kümmern, die zuständigen Firmen informieren und alle weiteren Schritte in die Wege leiten.
Ich finde die Aufstiegsmöglichkeiten hier toll, durch Fort- und Weiterbildung kann man hier wirklich beruflich wachsen. Es wird großen Wert auf die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden gelegt und diese wird durch die Vorgesetzten aktiv gefördert. Ich finde auch die flachen Hierarchien im Haus bemerkenswert. Wenn man über die Flure läuft, grüßen sich alle, das ist einfach eine total angenehme Arbeitsatmosphäre.
Und das Besondere an meinem Job ist ganz klar: Ohne die Bilder, die wir für die Fachabteilungen bereitstellen, würde keine OP im Haus laufen. Wir sehen als erstes, was die Patient*innen haben, und können überlegen, welche Maßnahmen nun eingeleitet werden sollen. Das gibt mir total das Gefühl, ein Teil des großen Ganzen im Krankenhaus zu sein, und das liebe ich an meiner Arbeit.
In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Freund*innen, besuche Konzerte oder gehe auch sehr gern zum Sport. Aber um wirklich zur Ruhe zu kommen, mache ich am liebsten Kurzurlaube an der Ostsee.