Zum Fotoshooting unserer Arbeitgeberkampagne „Du bedeutest uns was – So wie Du bist“ zauberte Sozialarbeiterin Sarah einen kleinen VW-Modellbus aus der Tasche. Ihr eigentlicher Bulli hat leider nicht in unser Büro gepasst. 😉 Vor zehn Jahren erfüllte sie sich den Traum vom eigenen VW-Bus und restaurierte ihn gemeinsam mit ihrem Papa. Wenn Sarah nicht auf Reisen ist, trifft man sie im biz Bildungszentrum für Pflegeberufe der DRK-Schwesternschaft Berlin e. V..

Ich wollte schon eeeewig einen eigenen VW-Bus haben. Mit 26 Jahren habe ich mir diesen Traum dann erfüllt und einen alten Bus für wenig Geld gekauft. Der Zustand war allerdings nicht besonders gut. Da mein Papa Kfz-Mechaniker ist, lag es natürlich nahe, dass er mich bei der Restaurierung unterstützt. Wir haben wirklich alles selbst gemacht, von der Karosserie über Schweißarbeiten bis hin zum Innenausbau.
Die gesamte Restaurierung hat insgesamt rund vier Monate gedauert. Ich habe jeden Tag etwa zehn Stunden an dem Bus gearbeitet und mein Papa hat mich nach seinem Feierabend abgelöst und dann weitergemacht. Auch wenn aus dem vermeintlichen Schnäppchen am Ende ein echtes Langzeitprojekt wurde und es einiges an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, war es ein tolles Vater-Tochter-Projekt. Und ich kenne heute jede Schraube an meinem Bulli. 😉
Natürlich! Seit der Restaurierung vor zehn Jahren verbringe ich tatsächlich die meisten Urlaube in meinem VW-Bus und war schon in vielen Ländern unterwegs. Besonders häufig zieht es mich an die Küsten des Balkans: nach Kroatien, Albanien, Montenegro, Griechenland oder Nordmazedonien. Aber auch durch Mittel- und Westeuropa bin ich schon gereist, unter anderem durch Italien, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Belgien und die Niederlande. Sogar bis nach Portugal hat mich mein Bulli bereits gebracht.
Besonders liebe ich das Gefühl, morgens aufzuwachen und direkt aufs Meer oder in die Natur zu schauen. Einer meiner Lieblingsorte ist eine Küstenstraße in Kroatien mit unglaublich schönen Ausblicken. Und weil so ein alter Bus natürlich auch mal seine Eigenheiten hat, habe ich immer Werkzeug und wichtige Ersatzteile dabei. Vieles repariere ich inzwischen selbst.
Wenn Du wissen willst, welche Kolleg*innen neben Sarah noch Teil der Arbeitgeberkampagne „Du bedeutest uns was – So wie Du bist“ waren, dann schau unbedingt hier vorbei und lerne sie kennen!
Ich arbeite als Sozialarbeiterin im biz Bildungszentrum für Pflegeberufe der DRK-Schwesternschaft Berlin e. V. und bin dort in erster Linie Ansprechperson für unsere Auszubildenden und Studierenden, wenn es um Lernschwierigkeiten, soziale Probleme oder auch Konflikte geht, die nicht allein gelöst werden können. Außerdem organisiere und begleite ich Projekte wie den Diversity Day, eine bewegte Pause oder ein gesundes Frühstücksangebot.
Ich begleite unsere internationalen Pflegefachpersonen im sprachlichen Bereich auf ihrem Weg zur Anerkennung in Deutschland. Viele Pflegekräfte aus dem Ausland müssen in Deutschland eine Kenntnisprüfung absolvieren oder an einem Anpassungskurs teilnehmen, damit ihr Studium oder ihr Berufsabschluss als Pflegefachperson anerkannt wird.
Ich unterstütze sowohl im Klassenzimmer mit Sprachunterricht als auch in der Praxis und schaue, wie unsere internationalen Pflegekräfte auf den Stationen mit Kolleginnen und Patientinnen kommunizieren. Ich schaue zum Beispiel, wie viele Rückfragen die internationalen Pflegekräfte stellen, was sie mitschreiben oder wie sie die ihnen gestellten Aufgaben umsetzen. Anhand dessen schätze ich ein, wie gut das Sprachniveau bereits ist und wo noch Unterstützung benötigt wird.
Ja, ich habe dafür eine vom Unternehmen geförderte Fortbildung zur Sprachlehrerin für Deutsch als Zweitsprache gemacht.
Das Projekt zur Sprachförderung wurde im biz Bildungszentrum recht neu eingeführt. Bisher haben wir sowohl von unseren internationalen Pflegefachpersonen als auch von den Lehrkräften und Kolleg*innen sehr viel positives Feedback dazu erhalten.
Ich bin immer besonders stolz, wenn ich die Fortschritte der Teilnehmenden sehe und erlebe, wie sie Schritt für Schritt sicherer im Umgang mit der deutschen Sprache werden und dadurch auch mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Arbeitsalltag gewinnen. Es ist ein bisschen wie bei der Restaurierung meines VW-Busses: Schritt für Schritt ging es voran, und ich habe dabei erlebt, dass sich Ausdauer und Durchhaltevermögen am Ende auszahlen.