Was findet Marc dufte?

Marc ist Pflegefachmann auf der Intensivstation der DRK Kliniken Berlin Westend und verbindet viele Erinnerungen aus seinem Leben, wie die Hochzeit seiner Mutter, mit bestimmten Gerüchen. Für das Fotoshooting unserer Arbeitgeberkampagne „Du bedeutest uns was – So wie Du bist“ war für ihn deshalb klar, dass eine Auswahl seiner Lieblingsparfums dabei sein muss. Wie Düfte ihn im Job und privat begleiten, erzählt er im folgenden Interview.

Warum sind Düfte etwas Besonderes für Dich?

Gut zu riechen gehört für mich einfach dazu. Vor ein paar Jahren bin ich eher zufällig in einer Parfümerie in der Berliner Innenstadt gelandet und habe dort nach einer ausführlichen Beratung mein damaliges Lieblingsparfum gefunden. Seitdem hat mich das Thema gepackt: Neue Düfte auszuprobieren ist zu einem echten Hobby geworden und ein Besuch in meiner Stammparfümerie gehört mittlerweile fest zu meiner Freizeit dazu. Es macht einfach richtig Spaß, immer wieder neue Parfums zu entdecken.

Inzwischen habe ich mir eine kleine Parfumsammlung aufgebaut. Je nach Anlass, Jahreszeit oder Stimmung trage ich unterschiedliche Düfte. Mein Daily, also mein Alltagsduft, begleitet mich fast jeden Tag und ist deshalb mit vielen Erinnerungen verbunden.

Einige Parfums stehen für ganz bestimmte Momente: Einer erinnert mich sofort an meinen letzten Skiurlaub, weil ich ihn dort täglich getragen habe. Sobald ich ihn auflege, denke ich an verschneite Pisten und sonnige Pausen mit einem Skiwasser. Ein anderer Duft ist für mich mit der Hochzeit meiner Mutter verbunden, ein weiterer mit dem Tag meines Staatsexamens.

Düfte haben für mich die besondere Fähigkeit, Erinnerungen lebendig zu machen. Mit manchen Parfums fühlt es sich an, als würde ich diese Momente noch einmal erleben.

Begleiten Dich Deine Parfums auch im Berufsleben?

Im Arbeitsumfeld kaum. Im Klinikalltag, besonders auf der Intensivstation, steht für mich in Sachen Düfte eher Zurückhaltung im Vordergrund, deshalb verwende ich Parfum nur sehr dezent. Ich möchte keinem meiner Kolleg*innen oder Patient*innen meinen Duft aufdrängen.

Wenn Du mit Marc gemeinsam auf der Intensivstation der DRK Kliniken Berlin Westend arbeiten möchtest, dann bewirb Dich hier!

Gib uns mal einen Einblick in Deine Arbeit auf der Intensivstation…

Meine Ausbildung als Pflegefachmann habe ich schon in den DRK Kliniken Berlin Westend gemacht und mich dort sehr wohlgefühlt. Nach meinem Staatsexamen im letzten Jahr war klar, dass ich im Unternehmen bleibe, und bin im Team der Intensivstation in mein Berufsleben gestartet.

Ich habe hier auf der Station wirklich meinen Platz gefunden. Besonders spannend für mich: In der Intensivpflege kann man sich ein enormes Fachwissen aneignen und arbeitet mit komplexen Krankheitsbildern.

Die Arbeit ist manchmal schon etwas fordernd, gerade weil wir Patient*innen in akuten, lebensbedrohlichen Situationen betreuen. Gleichzeitig macht mir genau das große Freude. Ich mag es, Menschen helfen zu können und zu sehen, wie es ihnen im Laufe der Behandlung im Idealfall immer besser geht. Das sind die Momente, die meinen Job für mich besonders machen.

Zu meinem Arbeitsalltag auf der Intensivstation gehört aber auch der Umgang mit Menschen, die unter unheilbaren Erkrankungen leiden. Trotzdem gibt es mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir alles tun, um die aktuelle Lebenssituation unserer Patient*innen zu verbessern.

Und Dein Team?

Die Intensivstation ist ein Bereich voller Emotionen, und genau das schweißt uns auch als Team zusammen. Wir können miteinander lachen und auch mal Witze machen, sind aber in ernsten Momenten sofort konzentriert und professionell. Dieses Vertrauen ineinander ist unglaublich wichtig.

Ich kann die Arbeit auf der Intensivstation trotz der genannten anstrengenden Phasen nur empfehlen. Man lernt unheimlich viel und entwickelt mit der Zeit auch ein immer besseres Gespür für Symptome und Situationen.

Wie sehen Deine nächsten Karriereschritte aus?

Ich habe auf jeden Fall noch einige Pläne, um mich beruflich weiterzuentwickeln. Mein nächstes großes Ziel ist es, im nächsten Jahr die Weiterbildung in der Anästhesie- und Intensivpflege zu beginnen. Diese dauert zwei Jahre, danach wäre ich Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und Anästhesie. Bis dahin würde ich sehr gern noch kleinere Fortbildungen, wie zum Beispiel im Bereich Wundmanagement, wahrnehmen.

Ich finde es richtig cool, dass ich dabei sowohl von meiner Abteilungsleitung als auch von den DRK Kliniken Berlin insgesamt sehr unterstützt werde. Für engagierte Pflegefachpersonen gibt es hier wirklich viele Möglichkeiten und Perspektiven. Das motiviert mich und gibt mir ein gutes Gefühl für meinen weiteren beruflichen Weg, auf dem mich meine Parfums selbstverständlich weiterhin begleiten werden. 😉

Aline Creifelds, am 09. Juni 2026
Aktionen für Mitarbeitende, Intensiv | IMC, Kampagne, Westend
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