Steckbrief: Sabina, 62, Medizinisch-Technische Radiologieassistentin

Sabina arbeitet schon 40 Jahre als Radiologieassistentin. Was sich in dieser Zeit in ihrem Beruf verändert hat und mit welchen Charaktereigenschaften Du besonders gut ins Radiologie-Team der DRK Kliniken Berlin Mitte passt, erzählt sie im Steckbrief.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Weil er mit Technik und mit Menschen zu tun hat! Privat bin ich auch an Technik interessiert, muss nicht den Kundendienst rufen, wenn am Fernseher mal was eingestellt werden muss. Vor 40 Jahren, als ich angefangen habe, gab es in diesem Bereich noch nicht so viele Berufe für Frauen.

In den 40 Jahren ist die Arbeitsbelastung höher geworden: Es gibt weniger Personal, einen höheren Patientendurchlauf und gerade in den letzten Jahren viele technische Neuerungen. Aber ich habe diesen Beruf von der Pike auf gelernt und bin mit meinen Aufgaben gewachsen. Am liebsten mache ich die Angiografie, ein blutiges Unterfangen, wo wir die Blutgefäße untersuchen.

Was ist die größte Herausforderung in Deinem Berufsalltag?

Dass man allen gerecht wird: Dem Patienten soll es gut gehen, man selber möchte seine Arbeit gut machen und die Ärzte:innen wollen gute Ergebnisse sehen.

Was sind die schönsten Momente in Deinem Berufsalltag?

Wenn die Patient:innen bemerken, dass es im Krankenhaus nicht nur Stationen, sondern auch Funktionsbereiche gibt. In der Angiografie hat man länger mit den einzelnen Personen zu tun. Während das Röntgen einer Lunge in drei Minuten geschafft ist, brauchen wir in der Angiografie drei bis vier Stunden, weil wir nicht nur Bilder, sondern auch Eingriffe machen. Wenn wir einem Patienten danach sagen können, dass sein Bein nicht amputiert werden muss und er wieder laufen können wird, sind das sehr schöne Momente.

Du möchtest mit Sabina zusammenarbeiten? Bewirb Dich hier als Medizinisch-Technische:r Radiologieassistent:in / MTRA im Multi Kulti Kiez in ihrem Team!

Was machst Du in Deiner Freizeit gerne?

Ich lese gerne, bin eine richtige Krimitante. Auch Juli Zeh finde ich gut. Und außerdem habe ich meine Katze, mit der ich mich gerne beschäftige.

Was magst Du an den DRK Kliniken Berlin Mitte?

Von der Architektur her ist der Standort nicht besonders hübsch, aber er liegt mitten im Kiez und ich mag die Atmosphäre. In unserem anderen Krankenhaus in Westend diskutieren die Patient:innen ewig über die Gefährlichkeit von Röntgenstrahlen, obwohl wir sie natürlich sehr bedacht einsetzen. Hier im Wedding geht es eher darum, ob die Multi Kulti Patient:innen uns überhaupt verstehen. Das ist eine ganz spezielle Klientel. Ich mache das hier schon sehr lange und möchte auch nichts anderes mehr machen.

Warum sollte sich ein:e Bewerber:in in Deinem Team bewerben?

Weil wir alles anbieten, was man in der Radiologie machen kann. Das ist für so ein kleines Haus außergewöhnlich, ein wirklich großes Spektrum.

Das Team ist sehr gemischt, ich finde das gut, dass mehrere Generationen und verschiedene Menschentypen vertreten sind. Jede:r kann irgendwas besonders gut und jede:r kennt die Vorlieben der anderen.

Hier musst Du einfach das Herz am rechten Fleck haben und solltest nie um eine schlagfertige Antwort verlegen sein, dann passt Du gut zu uns.

Text: DRK Kliniken Berlin / Maja Roedenbeck Schäfer

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Maja_Schaefer, am 23. Dezember 2021
Radiologie, Steckbriefe
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