Warum liebt Rico seine Tasse?

Sterilisationsassistent Rico arbeitet seit mehr als zehn Jahren in unserer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) an den DRK Kliniken Berlin Köpenick. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen sorgt er dafür, dass alle Instrumente für den OP makellos sind. Als eines der Gesichter unserer Arbeitgeberkampagne „Du bedeutest uns was – So wie Du bist“ brachte Rico eine ganz besondere Tasse mit zum Fotoshooting. Was zunächst eher alltäglich wirkt, hat für ihn eine ganz persönliche Bedeutung.

Was hat es mit Deiner Tasse auf sich?

Die Tasse hat meine Chefin vor vielen Jahren zur allgemeinen Nutzung in die Teamküche mitgebracht. Ihr Mann war bei der Bundespolizei, von dort stammt die Tasse auch. Irgendwie wurde sie schnell zu meiner Lieblingstasse. Ich mochte die Farbe und fand sie einfach cool. 😉 Meine Chefin hat sie mir dann irgendwann geschenkt.

Bei gutem Wetter habe ich die Pause mit meinen Kolleg*innen nach draußen verlagert. Immer mit dabei: meine Kaffee- oder eher gesagt Teetasse! Und wie es der Zufall so wollte, habe ich dann genau dort meine heutige Frau kennengelernt.

Irgendwie gibt es in meinem Kopf seitdem diese Verbindung mit der Tasse. Sie hat für mich einen echten emotionalen Wert und bleibt inzwischen lieber zu Hause. Früher war sie meine Stammtasse auf der Arbeit, heute wäre es mir einfach zu schade, wenn sie kaputtgehen würde.

Statt Amors Pfeil eine Teetasse…

Ja, bei uns war es weniger Amors Pfeil als vielmehr eine Teetasse. Aus einem kurzen Gespräch in der Pause wurde irgendwann mehr und aus „mehr“ dann eine Beziehung. Heute sind wir seit zehn Jahren verheiratet und haben einen fünfjährigen Sohn.

Und die Geschichte hat noch einen besonderen Bezug zu den DRK Kliniken Berlin Köpenick: Meine Frau Anika arbeitete damals bereits als Operationstechnische Assistentin (OTA) in der Endoskopie und tut es bis heute. 😉

Wie bist Du selbst zu den DRK Kliniken Berlin Köpenick gekommen?

Nach der 10. Klasse habe ich zunächst eine Ausbildung im Verkauf gemacht. Danach gehörte ich zum letzten Jahrgang, der noch den verpflichtenden Zivildienst absolvieren musste. Den habe ich in einem Krankenhaus gemacht, allerdings nicht in der Pflege, sondern in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte. Ehrlich gesagt wusste ich vorher gar nicht, dass es diesen Bereich überhaupt gibt.

Während des Zivildienstes habe ich gemerkt, wie spannend die Arbeit ist. Ich habe eine Fachprüfung abgelegt und konnte danach direkt in dem Bereich weiterarbeiten. Als die Abteilung bei meinem vorherigen Arbeitgeber geschlossen wurde, bin ich 2013 in die DRK Kliniken Berlin Köpenick gewechselt.

Eigentlich wollte ich meinen Zivildienst sogar schon hier machen. Die Plätze waren leider bereits vergeben. Umso schöner ist es, dass es ein paar Jahre später doch noch geklappt hat.

Heute fühle ich mich hier richtig angekommen. Das liegt zum einen an meinem megatollen Team, aber auch daran, dass ich in Köpenick wohne und einen kurzen Arbeitsweg habe. Für mich passt das einfach perfekt.

Gib doch mal einen Einblick in Deinen Arbeitsbereich…

Unsere Aufgabe in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte – oder, wie wir sagen, AEMP – ist es, dafür zu sorgen, dass alle Instrumente und Materialien für Operationen und Untersuchungen rechtzeitig, sauber und technisch einwandfrei zur Verfügung stehen.

Die Instrumente werden nach ihrer Benutzung von uns professionell gereinigt, desinfiziert, kontrolliert, gepflegt, wieder zusammengesetzt und anschließend sterilisiert. Dabei achten wir auf jedes einzelne Detail, denn nur so können die Instrumente später wieder sicher am Patient*innen eingesetzt werden.

Man könnte fast sagen: Ohne uns könnten die OP-Teams gar nicht arbeiten. 😉 Die Operateur*innen und OTAs müssen sich darauf verlassen können, dass jedes Instrument vollständig und in einwandfreiem Zustand bereitliegt. Genau dafür sorgen wir im Hintergrund.

Was bedeuten Dir die DRK Kliniken Berlin Köpenick?

Mit den DRK Kliniken Berlin Köpenick ist vieles in meinem Leben verbunden. Meine Frau und ich wurden hier beide geboren und haben uns, wie gesagt, viele Jahre später genau hier kennengelernt – und arbeiten beide hier.

Deshalb hat auch meine Bundespolizei-Tasse bis heute einen festen Platz bei mir zu Hause. Sie erinnert mich jedes Mal daran, wie aus einer ganz normalen Teepause plötzlich meine eigene Familiengeschichte geworden ist.

Du willst mit Rico dafür sorgen, dass im OP alle Instrumente wie neu glänzen? Dann bewirb Dich als Sterilisationsassistent*in bei den DRK Kliniken Berlin! 😉 Alle Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung findest Du hier!

Aline Creifelds, am 08. September 2026
Kampagne, Köpenick
Artikel teilen:
DRK Kliniken Logo
169