Wem bringt Lisa Marie die Möhren?

Ehrlich gesagt hatte Lisa Marie den eigentlichen Star für das Fotoshooting unserer Arbeitgeberkampagne „Du bedeutest uns was – So wie Du bist“ gar nicht dabei: ihr Pferd Chicos Lady. Da sich ein Pferd im Studio vermutlich nicht ganz so wohlfühlt, musste kurzerhand ein Bund Möhren als Stellvertreter herhalten. 😄 Die Zeit im Stall ist für Lisa Marie der perfekte Ausgleich zu ihrem Klinikalltag als Medizinische Fachangestellte (MFA) in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ).

Die Möhren sind also nicht für Deine Kolleg*innen im SPZ? 😉

Nein, eher für mein Pferd Chicos Lady, das mich schon seit vielen Jahren begleitet. Pferde gehören eigentlich schon immer zu meinem Leben. Meine Mutter hat mich von klein auf mit Pferden in Berührung gebracht und mir diese Leidenschaft fürs Reiten mitgegeben, weshalb ich, seit ich klein bin, einen großen Teil meiner Freizeit im Stall verbringe.

Für mich bedeutet das vor allem Ruhe und Ausgleich. Mein Arbeitsalltag als MFA im Sozialpädiatrischen Zentrum der DRK Kliniken Berlin Westend kann mit unseren jungen Patient*innen schon mal recht dynamisch und laut werden. Bei meinem Pferd kann ich abschalten, durchatmen und den Kopf freibekommen. Das ist für mich die perfekte Balance.

Wusstest Du schon immer, dass Du Medizinische Fachangestellte werden möchtest?

Dass ich einmal als MFA arbeiten würde, war tatsächlich nicht geplant, sondern eher Zufall. Nach einem Schülerpraktikum in einer Arztpraxis war für mich klar, dass ich die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten machen möchte. Da hatte ich bereits gemerkt, wie spannend der Beruf sein kann.

Ich arbeite mittlerweile seit 14 Jahren als MFA. Eigentlich wollte ich nie mit Kindern arbeiten, weil ich mit sechs jüngeren Geschwistern aufgewachsen bin und mir das damals gereicht hat.

Dann bin ich nach der Ausbildung als Schwangerschaftsvertretung in einer Kinderarztpraxis gelandet und habe schnell gemerkt, wie viel Spaß mir die Arbeit mit Kindern und ihren Eltern macht. Dort entstand auch der Wunsch, irgendwann in einem SPZ zu arbeiten. Als das Sozialpädiatrische Zentrum im vergangenen Jahr eröffnet wurde, habe ich mich direkt beworben und war sehr happy, als die Zusage kam.

Mach´s wie Lisa Marie! Arbeite als Medizinische Fachangestellte / MFA bei den DRK Kliniken Berlin. Alle Jobangebote findest Du hier! 

Warum wolltest Du unbedingt in einem Sozialpädiatrischen Zentrum arbeiten?

In einer Arztpraxis begleitet man Patient*innen eher für einen kurzen Zeitraum. Mir war es wichtig, Kinder und ihre Familien langfristiger begleiten zu können. Im SPZ betreuen wir Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Erkrankungen und Entwicklungsbesonderheiten, zum Beispiel Entwicklungsverzögerungen, Epilepsie oder Sprachstörungen. Zu vielen Familien baut man eine tolle Beziehung auf, da sie von uns über Jahre begleitet werden.

Besonders wichtig ist mir die Unterstützung der Eltern. Oft kommen Familien zu uns, die für ihr Kind ganz frisch eine Diagnose erhalten haben und noch viele Fragen oder Sorgen mitbringen. Dann versuchen wir, ihnen Orientierung zu geben und gemeinsam die nächsten Schritte zu planen.

Welche Rolle spielst Du dabei?

Wir MFA`s sind oft der erste und der letzte Kontaktpunkt für die Familien, von der Terminvergabe bis zum Abschluss eines Termins. Dazwischen koordinieren wir viele Abläufe, bereiten Untersuchungen wie Elektroenzephalografien vor, dabei wird die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen, und sorgen dafür, dass die verschiedenen Berufsgruppen bei uns im SPZ gut zusammenarbeiten.

Manchmal merken wir auch, dass Eltern von einer Diagnose sehr belastet sind. Dann organisieren wir beispielsweise zusätzliche Unterstützung durch unsere Psycholog*innen. Genau diese Mischung aus Organisation, medizinischer Arbeit und direktem Kontakt mit den Familien macht meinen Beruf so abwechslungsreich.

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit besonders?

Ganz klar das Team. Als ich hier angefangen habe, wurde ich super herzlich aufgenommen. Meine Kolleg*innen sind unglaublich hilfsbereit, engagiert und es sind alle bereit, sich jederzeit gegenseitig zu unterstützen.

Ich habe das Gefühl, genau dort angekommen zu sein, wo ich hingehöre. Eigentlich wollte ich nie in der Kinderheilkunde arbeiten, aber heute kann ich mir nichts anderes mehr vorstellen. Ich liebe meinen Beruf, die Arbeit mit den Familien und die Zusammenarbeit mit meinem Team. Das Leben ist vielleicht nicht immer ein Ponyhof, aber mit dem richtigen Job kann es sich manchmal genauso anfühlen.

Aline Creifelds, am 14. August 2026
Kampagne, Pädiatrie, Westend
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