#vielfaltverbindet: Diversity bei den DRK Kliniken Berlin

„Vielfalt ist uns wichtig. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen ungeachtet ihrer ethnischen, nationalen oder sozialen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder ihrer sexuellen Identität.“ So formulieren wir unser Bekenntnis zur Diversity in der Mitarbeiterschaft der DRK Kliniken Berlin in unseren Stellenanzeigen. Und es bleibt nicht beim Bekenntnis, sondern diese Vielfalt wird bei uns gelebt. Wie genau, das zeigen wir euch auf dieser Seite.

Wir haben die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet

Um das Thema Diversity im Unternehmen voranzutreiben, sind die DRK Kliniken Berlin der Initiative „Charta der Vielfalt – Für Diversität in der Arbeitswelt“ beigetreten. Die Unterzeichner der Charta, die 2006 ins Leben gerufen wurde, verpflichten sich, ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu gestalten und Chancengleichheit für ihre Beschäftigten zu fördern. Schirmherrin ist die Bundeskanzlerin.

Zusammen mit der Initiative feiern wir am 18. Mai 2021 den 9. Deutschen Diversity-Tag und zeigen #FlaggefürVielfalt, denn #Vielfaltverbindet. In den unten folgenden Geschichten stellen wir euch einige unserer Mitarbeitenden vor, die vom breiten Spektrum der Menschen bei den DRK Kliniken Berlin zeugen und berichten.

Auch die Rotkreuzgrundsätze würdigen Vielfalt

Das Thema Vielfalt nimmt in unserem Unternehmen nicht erst seit der Unterzeichnung der Charta eine zentrale Bedeutung ein. Denn die DRK Kliniken Berlin gehören der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.. Und diese gehört wiederum zur Rotes Kreuz / Roter Halbmond Bewegung, die sich international auf sieben Grundsätze geeinigt hat, denen wir alle folgen.

Die beiden Grundsätze der „Unparteilichkeit“ und der „Neutralität“ beschreiben dabei ein Wertesystem, das die Grundlage für ein vielfältiges, diverses Miteinander bildet. Das Deutsche Rote Kreuz formuliert es so: „Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, […] Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.“

Und Neutralität bedeutet: „Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen […], religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.“

Eine Betriebsvereinbarung gegen Diskriminierung

Bei der Online-Netzwerkveranstaltung „Vielfalt in der Pflege“ des Berliner Bündnisses für Pflege am 4. Mai 2021 hat es unsere Oberin Doreen Fuhr in ihrer Rede so zusammengefasst: „Wir sind ein Team Gleichberechtigter. Dieses Wertesystem stellt unser Alleinstellungsmerkmal auf dem unüberschaubaren Gesundheitsmarkt dar.“

Wir arbeiten übrigens auch gerade an einer Betriebsvereinbarung zum „Partnerschaftlichen Umgang am Arbeitsplatz“, in der es darum geht, Mobbing und Diskriminierung im Unternehmen mit konkreten Maßnahmen zu verhindern. Jetzt aber zu den Geschichten der Vielfalt. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeitenden, die sich bereiterklärt haben, dem Thema am 9. Deutschen Diversity-Tag ein Gesicht zu geben:

„Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken“: Michael, Abteilungsleiter in der Gastroenterologie

Vom Dachdeckergesellen zum pflegerischen Abteilungsleiter in der Gastroenterologie an unserem Standort Mitte: Michael hat eine bemerkenswerte berufliche Laufbahn hingelegt. In unserem Karriereblog spricht er anlässlich des 9. Deutschen Diversity-Tags über seine Erfahrungen als homosexueller Mitarbeitender in der Pflege und seinen entspannten Umgang mit dem Thema. Damit möchte er dem Nachwuchs Mut machen, Vielfalt offen zu leben.

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„Vorleben, was gute Pflege bedeutet“: Angelika, Rotkreuzschwester und Breast Care Nurse im Ruhestand

Nach über 30 Jahren bei den DRK Kliniken Berlin ist Rotkreuzschwester Angelika in den Ruhestand gegangen. Wobei, ruhig geht es nicht zu, sie ist immer noch einige Stunden in der Woche als Patientenberaterin für an Brustkrebs erkrankte Frauen in einem Krankenhaus tätig, nimmt professionellen Gitarrenunterricht, hat eine Mitsingband gegründet und bringt Geflüchteten im Mehrgenerationenhaus das Gitarre Spielen bei. Anlässlich des Internationalen Diversity Tags erzählt Angelika über verschiedene Generationen in der Pflege.

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„Eine halbe Stunde früher zum Mittagessen“: Matthias, Bürokaufmann in der Unternehmenskommunikation

Matthias arbeitet seit 1998 bei den DRK Kliniken Berlin. Nachdem er im Alter von 15 Jahren erblindet war, ohne dass dafür ein Grund gefunden werden konnte, war er in Behandlung bei einem damaligen Professor in unserer Kinderneurologie am Standort Westend. Der meinte, wenn er ihn schon nicht heilen könne, werde er ihm wenigstens einen Job besorgen. Anlässlich des 9. Deutschen Diversity-Tags erzählt Matthias über seine Laufbahn als Mitarbeiter mit Beeinträchtigung in unserem Unternehmen und seinen Nebenberuf als Heilpraktiker.

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„Einen besseren Ort für LGBT+ Personen schaffen“: Pflegefachkraft Bella aus der Rettungsstelle

Pflegefachkraft Bella arbeitet in unserer Rettungsstelle und gehört zur LGBT+ Community, die aus LGBT+ Personen und deren Unterstützenden („Allies“) besteht (Definition siehe im Artikel). Aus Eigeninitiative entwickelt Bella ein Konzept, „um die Rettungsstelle zu einem besseren Ort für LGBT+ Personen zu machen“ – egal ob behandelnde Teammitglieder oder zu behandelnde Person. Zum 9. Deutschen Diversity-Tag berichten wir im Karriereblog über das Konzept und das, was Bella wichtig ist.

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"Meine Familie ist stolz auf mich": Krankenpfleger Neil von den Philippinen

Anlässlich des 9. Deutschen Diversity-Tags stellen wir euch Neil vor, der die kulturelle Vielfalt in unserem Unternehmen repräsentiert. Neil war 6 Jahre lang Krankenpfleger in einem 600-Betten-Haus auf den Philippinen. Weil er seine Familie finanziell unterstützen wollte, hat er sich dann entschieden, als Arbeitsmigrant nach Deutschland zu gehen. Neil mag seine witzigen Kollegen auf der Unfallchirurgie und Orthopädie der DRK Kliniken Berlin Köpenick, ist stolz, dass er jetzt als vollwertige Pflegefachkraft anerkannt ist, wohnt mit 10 anderen Krankenpflegern von den Philippinen in einem Haus und schickt Fotos vom Brandenburger Tor und dem Müggelsee über Facebook nach Hause.

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„Ich betrachte mich als Kulturbotschafterin“: Dilek, Abteilungsleiterin im Gefäßzentrum und Diabeteszentrum

Als Dilek, heute 43 Jahre alt, im Jahr 1996 als Auszubildende bei den DRK Kliniken Berlin anfing, war sie die einzige Mitarbeiterin mit Kopftuch. Es gab andere muslimische Frauen im Unternehmen, aber sie kamen unverhüllt zur Arbeit. Ohne zu ahnen, dass es so kommen würde, hat Dilek, die inzwischen Abteilungsleiterin in der Gefäßchirurgischen Ambulanz ist, uns mit ganz viel Engagement den Weg in die Vielfalt geebnet. Zum 9. Deutschen Diversity Tag erzählt sie im Karriereblog davon.

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„Für junge Mitarbeitende ist es wichtig, wie ein Unternehmen zu Diversity und Inklusion steht“

Die DRK Kliniken Berlin starten ab Mai 2021 eine 60tägige Recruiting Aktion mit mehreren Stellenanzeigen auf EDI Jobs. Das ist eine Diversity Stellenbörse und wir haben uns ja dieses Jahr vorgenommen, das Thema Vielfalt in unserem Unternehmen noch mal aktiv zu pushen, obwohl es bei uns durch die Rotkreuzgrundsätze natürlich schon immer eine wichtige Rolle spielt. Was es mit unserem neuen Stellenanzeigen-Kanal auf sich hat, erklärt EDI Jobs-Gründerin und -Geschäftsführerin Tatjana Cuk.

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Was sich seit dem 9. Deutschen Diversity-Tag getan hat

Seit unserer #Diversity Woche Mitte Mai hat sich zu dem Thema allerhand bei uns getan: 17.000 Menschen haben unsere Mitarbeiterportrait-Serie über Michael, Dilek, Matthias und Co. gesehen, 540x wurde sie geliked, kommentiert oder geteilt! Tanja aus unserem Standort Köpenick hat sich gemeldet, weil sie gerne mit Bella aus Westend an ihrem Konzept arbeiten möchte, mit dem die DRK Kliniken Berlin zu einem besseren Ort für LGBT+ Personen werden sollen. Wie schön, wenn sich gleichgesinnte Kollegys vernetzen! Außerdem sind die ersten drei Bewerbungen von Menschen mit Diversity Eigenschaften über die Diversity Stellenbörse EDI Jobs eingegangen – wir sind schon gespannt auf die Vorstellungsgespräche. Und die Operationstechnischen Assistentinnen Chantal und Lisa haben die Idee eingereicht, im „Pride Month“ Juni Regenbogenflaggen vor unseren Krankenhäusern zu hissen. Und schaut mal, da hängen sie, sogar mit Hashtag!

Maja_Schaefer, am 17. Mai 2021
Aktuelles, Diversity
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